Die Entrechtung von Jüdinnen und Juden begann unmittelbar mit der Machtübergabe 1933. Sie wurden aus dem Berufs- und gesellschaftlichen Leben gedrängt und ihrer Bürgerrechte beraubt.
Besondere Aufmerksamkeit erhält bei diesem Rundgang im Bayerischen Viertel das Jahr 1938: Architekt und Generalbauinspektor Albert Speer, der mit der Umgestaltung der Hauptstadt Berlin befasst war, suchte für die Verwirklichung seiner Pläne neuen Wohnraum. Was das für die jüdischen Familien der Stadt bedeutete, ist Gegenstand der Führung. Zudem wird deutlich, wie es nach diesen Anfängen in den 1930er Jahren zur späteren Deportation und Ermordung kam.
Der Rundgang erinnert auch an das Leben einzelner Jüdinnen und Juden, etwa an die Dichterin Gertrud Kolmar und die Sportlerin Lilli Henoch.
Startpunkt
U4, U-Bahnhof Bayerischer Platz. Den Schildern „Rosenheimer Straße, Westarpstraße“ folgen. Wir treffen uns oben am Ausgang A (Westarpstraße).
Bei Anfahrt mit der U7 zum Bayerischen Platz zunächst den Übergang zur U4 nehmen, dann zum Ausgang A gehen. Treffpunkt ist oben an der Westarpstraße.
Anfahrtvorschlag
U4/ U7, U-Bahnhof Bayerischer Platz.
Dauer
1 ½ Stunden
Kosten
180,00 Euro pro Führung